Sandra Kostner hat schon im Jahr 2020 einen Beitrag verfasst über Identitätspolitik in den USA.
Zum Beitrag geht es hier:
https://www.ipg-journal.de/regionen/nordamerika/artikel/schuld-und-suehne-4501/
Identitätspolitik spaltet die Gesellschaft, unterminiert die Wissenschaft und gefährdet die Demokratie. Und sie hat ziemlich eindeutige Ähnlichkeiten mit Religion.
Sandra Kostner hat schon im Jahr 2020 einen Beitrag verfasst über Identitätspolitik in den USA.
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"Postkoloniale Mythen" ist ein Buch von Mathias Brodkorb, das sich kritisch mit der Darstellung von Themen des Postkolonialismus in Museen befasst. Es bietet eine kritische Analyse der postkolonialen Theorie.
Mathias Brodkorb hat sich intensiv damit auseinandergesetzt, wie Kolonialismus in den ehemaligen Volkskundemuseen dargestellt wird. Dabei zeigt sich ein prägnanter Einfluss von Konzepten aus dem Postkolonialismus, die zu verbreiteten Einseitigkeiten führen.
Hier gibt es eine ausführlichere Beschreibung des Buches "Postkoloniale Mythen" von Mathias Brodkorb.
Postkolonialismus ist eine stark aktivistisch geprägte Strömung an Universitäten, die mit dem Kontext der Identitätspolitik verbunden ist.
Der Dramaturg und Schriftsteller Bernd Stegemann wirft in seinem Buch einen Blick auf Kernthemen der Identitätspolitik wie Opferkult, Cancel Culture, Critical Race Theory oder Wokeness. Er befasst sich dabei auch mit der Zukunft des Universalismus, der von identitätspolitischen Ideologien angegriffen wird. Das Buch bietet einen lesenswerten und nachvollziehbaren Einblick in diese Kontroversen und ihre Auswirkungen auf Demokratie und Gesellschaft.
Hier finden Sie eine ausführlichere Buchbesprechung von "Identitätspolitik" von Bernd Stegemann.
Bernd Stegemann studierte Philosophie und Germanistik an der FU Berlin und der Universität Hamburg, sowie später Schauspieltheater-Regieführung an der Hamburger Theaterakademie. Er ist Professor für Theatergeschichte und Dramaturgie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch.
Mehr zu Bernd Stegemann auf Wikipedia.
Über zwei Wahlperioden bis 2017 war die transsexuelle Valerie Wilms als Bundestags-Abgeordnete in der Grünen-Fraktion aktiv. Nun hat sie ein Buch veröffentlicht mit dem Titel: «Meine zwei Welten – Als Junge geboren – als Frau im Bundestag». Darin beschreibt sie nicht nur ihren Weg. Sie schildert auch die Gefahren, die das Selbstbestimmungsgesetz mit sich bringt und die Verirrungen eines aggressiv auftretenden Trans-Aktivismus.
Der Trans-Aktivismus ist eine gesellschaftliche Strömung, die sich aus de Identitätspolitik entwickelt hat.
Hier gehts zu einer Buchbesprechung und zu Interviews mit Valerie Wilms.
Imane Khelif hat 2024 in Paris im Frauenboxen die Goldmedaille gewonnen. Nun ist klar, dass Imane Khelif nicht mehr an Frauen-Wettbewerben teilnehmen darf. Ein Gutachten bestätigt endgültig: Imane Khelif hat XY-Chromosomen.
Transaktivismus und Identitätspolitik spielten eine grosse Rolle in dieser Kontroverse. Sie führten dazu, dass die meisten Medien sich unkritisch auf die Seite von Imane Khelif gestellt haben, und die Boxerinnen im Ragen stehen liessen.
Die Zeitschrift Emma fasst zusammen:
Imane Khelif: Aktenzeichen XY gelöst
Der Begriff "Politische Korrektheit" (englisch: Political Correctness, oft abgekürzt als PC) bezieht sich auf den Versuch, Sprache, Verhaltensweisen und Richtlinien so zu gestalten, dass sie keine Gruppen von Menschen aufgrund von Merkmalen wie Rasse, Geschlecht, sexueller Orientierung, Religion, Behinderung oder anderen geschützten Merkmalen diskriminieren oder beleidigen.
In der Identitätspolitik spielt die Politische Korrektheit (Political Correctness) eine wichtige Rolle.
Hier sind einige wichtige Aspekte der Politischen Korrektheit:
Sprache: Politische Korrektheit betont die Verwendung von Sprache, die inklusiv und respektvoll ist. Dies kann bedeuten, bestimmte Begriffe zu vermeiden, die als abwertend oder diskriminierend empfunden werden könnten, und stattdessen neutralere oder respektvollere Begriffe zu verwenden.
Sensibilisierung: Ein zentrales Anliegen der Politischen Korrektheit ist es, das Bewusstsein für die Auswirkungen von Sprache und Verhalten auf verschiedene Gruppen zu schärfen. Dies kann durch Schulungen, Richtlinien und öffentliche Diskussionen erreicht werden.
Inklusion: Politische Korrektheit zielt darauf ab, eine inklusive Umgebung zu schaffen, in der sich alle Menschen unabhängig von ihren Merkmalen willkommen und respektiert fühlen.
Kritik und Kontroversen: Der Begriff und die Praxis der Politischen Korrektheit sind nicht ohne Kontroversen. Kritiker argumentieren manchmal, dass Politische Korrektheit zu einer Überregulierung der Sprache führen kann oder dass sie die Meinungsfreiheit einschränkt. Befürworter hingegen betonen die Notwendigkeit, Diskriminierung und Beleidigungen zu vermeiden und eine respektvolle Kommunikation zu fördern.
Insgesamt geht es bei Politischer Korrektheit darum, eine Kultur des Respekts und der Inklusion zu fördern, indem man sich bewusst ist, wie Sprache und Verhalten andere beeinflussen können.
Hier gibt es vertiefte Infos zum Begriff der Politischen Korrektheit (Political Correctness).
Identitätspolitik bezieht sich auf politische Ansätze und Bewegungen, die sich auf die Interessen und Identitäten bestimmter Gruppen konzentrieren, insbesondere von Minderheiten. Diese Politikform zielt darauf ab, die Stimmen und Anliegen von Gruppen, die historisch marginalisiert oder unterrepräsentiert wurden, in den politischen Diskurs einzubringen. Identitätspolitik kann sich auf verschiedene Merkmale stützen, darunter Ethnizität, Geschlecht, sexuelle Orientierung, Religion oder soziale Klasse.
Ein zentrales Anliegen der Identitätspolitik ist die Anerkennung und der Schutz der Rechte dieser Gruppen. Befürworter argumentieren, dass die Berücksichtigung von Identitäten notwendig ist, um soziale Gerechtigkeit zu fördern und Diskriminierung abzubauen. Sie betonen, dass die Erfahrungen und Perspektiven von Menschen, die aufgrund ihrer Identität benachteiligt sind, oft in politischen Entscheidungen ignoriert werden. Durch die Mobilisierung um identitätsbasierte Themen können diese Gruppen ihre Anliegen effektiver vertreten und Veränderungen bewirken.
Kritiker der Identitätspolitik hingegen warnen vor einer Fragmentierung der Gesellschaft. Sie argumentieren, dass eine zu starke Fokussierung auf Identität zu Spaltungen führen kann, anstatt gemeinsame Interessen zu fördern. Manche sehen in der Identitätspolitik eine Gefahr für den sozialen Zusammenhalt und plädieren stattdessen für eine universelle Politik, die alle Menschen unabhängig von ihrer Identität anspricht.
In der heutigen politischen Landschaft spielt Identitätspolitik eine bedeutende Rolle, insbesondere in Debatten über Rassismus, Geschlechtergerechtigkeit und LGBTQ+-Rechte. Der Diskurs ist oft komplex und vielschichtig, da er sowohl positive als auch negative Aspekte beinhaltet. Letztlich bleibt Identitätspolitik ein wichtiges Thema, das weiterhin die politischen und sozialen Bewegungen weltweit prägt.
Weitere Informationen zu diesem Thema:
Identitätspolitik auf Wikipedia
Was ist Identitätspolitik? (pro-demokratie.info)
Sandra Kostner hat schon im Jahr 2020 einen Beitrag verfasst über Identitätspolitik in den USA. Zum Beitrag geht es hier: https://www.ipg-j...